Sommerlicher Wärmeschutz
Simulation des sommerlichen Wärmeschutzes
Die seit Mai 2014 geltende EnEV 2014/2016 beinhaltet wesentliche Änderungen bei der Berechnung des sommerlichen Wärmeschutzes. Hier gilt seitdem die aktuelle Fassung der DIN 4108-2 aus dem Jahre 2013. Der grundlegende Gedanke der Norm ist die Vermeidung von unzumutbar hohen Temperaturen in Gebäuden, die später energieintensive und kostenintensive Maßnahmen (z. B. Kühlung) zur Folge haben. Daher sollte schon in früheren Planungsphasen darauf geachtet werden, dass der sommerliche Wärmeschutz durch bauliche Maßnahmen miteinbezogen wird. Hier spielen vor allem: Gesamtdurchlassgrad, Anteil der Fensterfläche, Orientierung, Neigung sowie die Sonnenschutzvorrichtungen eine große Rolle. Auch der Luftwechsel in den Räumen im Sommer, wie auch die Wärmekapizität der einzelnen Bauteile, haben einen großen Einfluss auf die Temperaturentwicklung.